Die Eitle

Reizte Schönheit keinem eigen,
Wär' das Leben
Reizend schön, ein lieblich Streben.
Gebend raubt den schönen Schein
Dem, der eh' sie gab, sich sehnte,
Die ihm hingegeben wähnte,
Sein zu werden sei ihr Sein.
Keiner darf der Eine sein;
So kann schweben
Reizend schön der Liebe Streben.

Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid, www.editura.de) veröffentlicht. Die Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen).

Lizenzvertrag

Eine vereinfachte Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in allgemeinverständlicher Sprache

Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek


Holder of rights
TextGrid

Citation Suggestion for this Object
TextGrid Repository (2012). Schlegel, Friedrich. Gedichte. Stimmen der Liebe. Ansichten. Die Eitle. Die Eitle. Digitale Bibliothek. TextGrid. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0004-D697-4