13. Auff den geitzigen Marcus

Als einmahl Marcus schlummernd saas,
Und in dem Buch der Weissheit lahs
Den Spruch: Wer einen Freund findt, findet einen Schatz.
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So rieff er: Diesen edlen Satz
Den wehl' ich mir zum Leichen-Spruch,
Und schrieb ihn in sein Taffel-Buch:
Doch ich, indem er schrieb, verspürt'
Dass er, durch Geitz und Schlaff verführt,
Als dienten diese Wort' in seinen Krahm gemeint;
Er schrieb: Wer einen Schatz findt, findet einen Freund.

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TextGrid Repository (2012). Wernicke, Christian. Gedichte. Überschrifften in zehn Büchern. Der Uberschriffte erstes Buch. 13. Auff den geitzigen Marcus. 13. Auff den geitzigen Marcus. Digitale Bibliothek. TextGrid. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0005-9DE0-4