5. Das fromme Pfarrhaus

Damit soll nun nicht gesagt sein, daß dieses das einzige seiner Art gewesen sei. Gewiß aber trug es vor vielen den Stempel des Geistes, der überall und zumeist in einem Pfarrhause regieren soll; und scheint auch die Art und Weise, wie sich diese Frömmigkeit kundgab, etwas schwärmerisch, so hat sie sich doch als probehaltig bewährt.

Es waren nun mehr als fünfzig Jahre, seit der Pfarrer zu B. sein Amt begonnen und seine junge Frau in sein Haus eingeführt hatte. Kein sonnenheller Tag war es gewesen, und kein fröhliches Geleite hatte das junge Paar zur eigenen Wohnung geführt. Aus dem Wagen hoben sie sorgsam die gichtkranke Mutter des Pfarrers, die, nachdem sie lange ein bitteres Gnadenbrot am Tische übelwollender Verwandten genossen, nun im Hause ihrer Kinder wieder eine Heimat finden sollte; und am Fenster des Hinterstübchens stand eine düstere, bleiche Gestalt, die stieren Blickes den Ankommenden entgegensah. Es war die geisteskranke Schwester der jungen Frau, die bereits mit ihrer Wärterin aus der Irrenanstalt angekommen war. Die Schwester wollte sie von nun an zu sich nehmen und die Wirkung ihrer liebevollen Pflege auf Schwermütige versuchen, da sie diese nicht mehr im Irrenhause lassen konnte, weil das Kostgeld bereits das kleine Vermögen der Kranken aufgezehrt hatte. – »Das ist meine einzige Mitgabe,« sagte die Frau in wehmütigem Tone zum Gatten, als ihre Augen auf das Jammerbild fielen. – »Du hast noch einen reichen, reichen Vater,« antwortete dieser getrosten Mutes.

Und als die Mutter bequem in einen Sessel gebettet, auch die Schwester geholt und ans freundlichste Plätzchen gesetzt worden war, da kniete das Ehepaar nieder, der Pfarrer sprach ein feuriges, glaubensvolles Gebet; darauf erhob sich die volle, [221] glockenreine Stimme der Pfarrfrau zu dem schönen Choral: »Nun danket alle Gott«, und als sie die Worte sang:


»Der ewig reiche Gott woll' uns in diesem Leben
Ein immer fröhlich' Herz und edlen Frieden geben,«

da klangen die Töne so trostvoll, so innig zuversichtlich hinauf zum stillen Abendhimmel, daß, wer es hörte, denken mußte, diesem Hause sei ein wunderbares Heil widerfahren.

Die Pfarrerin, eine edle, aber schon etwas verblühte Gestalt, war wenig jünger als ihr Mann, der doch bereits die vollkommene Reife erreicht hatte, zu der bei uns die Diener der Kirche kommen, ehe sie Amt und Beruf erlangen. Vor vierzehn Jahren hatte sie der schüchterne Jüngling zuerst gesehen, die jugendlich blühende Tochter eines verehrten Lehrers, und damals kaum gewagt, seine Augen zu dem schönen Mädchen zu erheben. Als er seine Studien vollendet hatte, schied er von ihr, ohne seine Liebe zu gestehen; aber im Herzen trug er sie als unerreichbaren Stern. Vier Jahre nachher traf er mit ihr im Postwagen zusammen. Sie hatte den Vater verloren und war auf dem Weg in die Fremde, um in der entsagungsreichen Stelle einer Hauslehrerin die Mittel zum Unterhalt ihrer Mutter zu suchen. Hier erst lernten sie sich kennen, hier erst ahnten sie beide den tieferen Zusammenklang ihrer Seelen. Aber was konnte ein armer Vikar einem mittellosen Mädchen bieten? So sah er denn schweren Herzens die Geliebte ziehen, in der sicheren Meinung, sie sei ihm nun verloren; denn er hielt es für unmöglich, daß solch ein Kleinod nicht viel begehrt sein sollte. Habe nicht bang, mein guter Vikar, einarmes Mädchen kann beim allerhöchsten Wert geruhig in ungestörter Einsamkeit verbleiben.

Acht Jahre verflossen wieder, und der dreiunddreißigjährige Vikar hatte endlich ein Amt errungen. Da war Marie sein erster Gedanke, Marie, die auch seiner armen kranken Mutter gewiß eine gute Tochter sein würde, und er begann nach ihr zu forschen.

Sie hatte noch nicht lange ihrer Mutter die Augen zugedrückt [222] und war im Begriff, aufs neue den Wanderstab zu ergreifen, da es nun galt, für die Erhaltung der schwermütigen Schwester zu sorgen. So durfte er schon wagen, der ganz Einsamen seine Hand, seine bescheidene Heimat anzubieten. Daß die Zeit, daß Mühe und Leid indes ihre Blüte verzehrt, das machte ihn nicht irre; er hatte »in ihrem Auge den Strahl des ewigen Frühlings gesehen«, und der war noch nicht erloschen. Selig empfing er ihr Jawort und führte sie mit der kranken Mutter und der unglücklichen Schwester an den eigenen Herd.

So umwölkt war der Himmel am Beginn ihrer Ehe, aber der siegende Strahl eines mächtigen Gottvertrauens brach durch. Dieses Gottvertrauen war nicht von der Art wie das so vieler leichtherzigen und sorglosen Gemüter, die da unter ihrem täglichen Brot nicht nur wie Luther »Essen, Trinken, Kleider, Schuhe« und so weiter verstehen, sondern auch gut Essen und Trinken, schöne Kleider und weiche Schuhe, und die der guten Zuversicht sind, der liebe Gott sei dazu da, ihnen all dies anzuschaffen und daneben überhaupt alles wieder gut zu machen, was sie dumm und leichtsinnig gemacht; die wie der heilige Krispin den Armen spenden, was sie, nicht ihrem eigenen Munde, sondern andern Leuten in irgend einer Weise abgenommen; die imstande sind, das Tuch vom Halse zu verschenken, und sich morgen ein hübsches neues dafür kaufen. Nein, dieses Paares Gottvertrauen war mit der äußersten Genügsamkeit, mit der strengsten Selbstverleugnung gepaart, und darum hat es sie nie getäuscht.

Ihre Hausordnung war einfach und wechsellos. Jeder Morgen, jeder Nachmittag wurde von sämtlichen Hausgenossen mit einem gemeinsamen Gebet auf den Knien begonnen, jeder Abend damit geendet. Hie und da mochte wohl ein alter Universitätsgenosse, der den Pfarrer heimsuchte, etwas stutzig werden, wenn er eben nach Tisch seine Pfeife anzünden wollte, um mit dem Pfarrer zu rauchen, und nun statt dessen dieser niederkniete zum Gebet und die klare Stimme der Pfarrfrau ein geistliches Lied anstimmte. Und doch trug diese bei uns etwas ungewohnte Andacht so sehr das Gepräge der Innigkeit [223] und Wahrheit, daß jeder, mochte er nun gesinnt sein, wie er wollte, herzlich oder doch ehrfurchtsvoll miteinstimmte.

Rastlos tätig war der Pfarrer in den Arbeiten seines Berufes, und es schien unbegreiflich, wo er Zeit und Kraft hernahm, neben den regelmäßigen Gottesdiensten noch Erbauungsstunden für Junge und Alte, Bibelerklärungen und häusliche Andachten zu halten; wie er stundenlang sein Ohr jedem besonderen Gewissensanliegen leihen konnte, das ihm vorgetragen wurde, und wieder Nächte durchwachte am Bette todesbanger Kranken, in der Hoffnung, vor dem Erlöschen noch einen Trostesstrahl in ihre Seele fallen zu lassen. Und ebenso wunderbar dehnbar schien die Zeit und die Kraft der Pfarrfrau, die mit einem zarten Körper die kranke Mutter pflegte; in evangelischer Demut die mühsamsten Arbeiten mit der Magd teilte; eine Kleinkinderschule beaufsichtigte, zu der sie ihren unteren Hausraum hergegeben hatte; daneben dem Manne beistand, wo es galt zu helfen und zu trösten, – und doch noch Stunden dem hoffnungslosen Bestreben widmen konnte, die verdunkelte Seele der Schwester aufzuhellen. Und sie war dabei stets heiteren Mutes; mit leichtem, leisem Tritt wandelte sie von einem zum andern, und keines schien sich verkürzt.

Daß in solcher Weise das Pfarrhaus auch zu einer Herberge der Verlassenen, zur Vorratskammer der Hungrigen wurde, läßt sich leicht denken; hier jedoch war es nicht ganz vom Vorwurf einer gewissen Parteilichkeit freizusprechen. Mit einer frommen Miene, mit ein paar biblischen Sprüchen, mit gewissen geistlichen Schlagwörtern von »Erweckung und Bekehrung« und dergleichen konnten auch unwürdige Heuchler sich vom Pfarrer leichter Aufnahme und Hilfe verschaffen als andre einfache Leute, die ihm noch »unerweckt« schienen. Da war es gut, daß die Pfarrfrau hierin etwas schärfer sah und hie und da die Übergüte ihres Mannes ein wenig eindämmen konnte. Sie war's, die dem wandernden Bruder Jeremias die Branntweinflasche aus der Tasche zog und schweigend vorhielt, als er eben erzählte, wie er seinen Leib kasteie und statt Wein zu trinken das Geld dafür der Mission bringe. Sie hatte den neuerweckten [224] Juden durchschaut, der nach einer Weihnachtspredigt des Pfarrers sich diesem vorstellte als dürstend nach dem Licht des Evangeliums, welcher Durst ihn schon zuvor bei sieben verschiedenen Pfarrern angewandelt hatte, von denen er sich allemal während der Zeit des Unterrichts freihalten ließ. Sie hatte die fromme Bärbel, die zu ihr kam und verkündete, der Geist habe ihr geoffenbart, daß die Frau Pfarrerin sie acht Tage lang speisen werde, tüchtig Holz tragen lassen, also daß ihr der Geist schon am dritten Tage offenbarte, sie solle wieder heimgehen; und als der krumme Schuster, der alle Versammlungen besuchte und sein Handwerk liegen ließ, ihrem Mann einen gepolsterten Sessel aus dem Wohnzimmer abgebettelt hatte, »weil seine armen Kindlein nichts hätten, um darauf zu sitzen«, hatte sie ihm diesen auf der Treppe abgenommen und ihm dafür einen hölzernen Stuhl verehrt mit dem Bemerken: darauf lasse sich viel besser arbeiten.

Wovon die Pfarrleute lebten, das schien auch rätselhaft. Das Einkommen war klein, und der Veranlassungen zur Mildtätigkeit gab es so viele; und doch sah man keinen Mangel und hörte keine Klage. Aber die Pfarrerin legte auch niemals die Hände in den Schoß und öffnete dazu den Mund, auf daß ihr Gott gebratene Tauben hineinfliegen lasse; nein, sie rührte die Hand und schloß den Mund lieber, als daß sie ihn zu überflüssigem Begehren aufgetan hätte.

Die kranke Mutter ging bald zur Ruhe, mit mehr als Kindestreue gepflegt, die Schwester aber lebte noch lange Jahre fort, trübsinnig und still; nur selten konnte ihr das unermüdet liebevolle Bemühen der Pfarrerin einen hellen Funken entlocken; beim Gesang allein wurde oft ihr Blick klarer.

Sechs Kinder hatte die Pfarrfrau geboren; wie es schien, mehr zur Prüfung ihrer Geduld als zur Lust und Freude. Fast alle waren zarte, schwächliche Geschöpfe. Drei Jahre nacheinander trug man jeden Frühling eine kleine Leiche aus dem Pfarrhaus. Keine Klage ging über die blassen Lippen der Mutter; sie selbst schmückte die Lieblinge für den Sarg, sie selbst ging festen und stillen Trittes hinter der Bahre her, und [225] ihre Stimme tönte vernehmlich im Grabgesang. – Drei Kinder blieben ihnen: Samuel, ihr erster und einziger Sohn; Maria, ein schönes, blühendes Mädchen, und die bleiche, kränkliche Dorothea, ein kümmerliches Geschöpf, verkürzt an Leib und Seele, deren Dasein ein beständiges Hinwelken schien.

Dem Samuel hatte die ernste Zucht des Vaterhauses schlecht zugesagt, und als er in die Welt hinauskam, schien er zwiefältig einholen zu wollen, was er daheim versäumt an Lebenslust. Aus dem niedern Seminar schon entwich er, um sich einer herumziehenden Schauspielerbande anzuschließen, und es läßt sich denken, welche Freude der Vater hatte, als man ihm seinen Samuel im Kostüm des Karl Moor bei Nacht und Nebel daherbrachte. Doch das wurde vergeben und vergessen, und mit Mühe und Not gelang es, Samuel ins berühmte theologische Stift zu Tübingen zu bringen. Aber nicht zu sagen ist es, wie viel Unfug er hier verübte, bis er zuletzt, nach Karzer und Ultimatum, inmitten der Nacht abgefaßt wurde, als er dem Stift entsteigen wollte, um einem Kommers anzuwohnen.

So brachte man den erschütterten Eltern die hoffnungsvolle Frucht nach Haus, und nun entstand die große Frage: Was soll aus ihm werden? Alles mögliche wollte man aus dem Samuel machen: er sollte Kaufmann werden, Apotheker, Schreiber, Buchbinder – es ging alles nicht, er war zu keiner geordneten Tätigkeit zu bringen. So blieb am Ende nichts übrig als Amerika, dieser große Abzugskanal verdorbener Menschenkräfte. Der Pfarrer tat sein Äußerstes, um die nötige Summe zur Überfahrt aufzubringen, und begleitete ihn selbst aus dem Lande. Bei diesem Abschied war es zum erstenmal, daß man die Pfarrerin weinen sah, als ob das Herz ihr brechen wollte; zum erstenmal versagte ihr die Stimme, als sie das Abendlied anstimmte. Aber kein Morgen und kein Abend verging seitdem, ohne daß der Pfarrer ein besonderes Gebet für den verlorenen Sohn zum Himmel geschickt hätte, ein Gebet so feurig und kräftig, daß man glauben mußte, es vermöge die Wolken zu zerreißen. Und es ist nicht unerhört geblieben.

Jahre vergingen ohne Nachricht von Samuel; vergessen war [226] [228]er nicht, aber niemand wagte mehr, etwas von ihm oder für ihn zu hoffen, als die Mutter allein. Nach langen Jahren kam endlich ein Brief von ihm, eine Freudenbotschaft, wie noch keine im Pfarrhaus eingekehrt war. Samuel hatte nicht, wie man zu sagen pflegt, »sein Glück gemacht«; der Goldsand Kaliforniens war noch nicht bekannt; er war jetzt Pfarrer und seine Mittel zu bescheiden, als daß er nur an einen Besuch im Elternhaus hätte denken können; aber sich selbst hatte er wiedergefunden, sein Kindesherz und seinen Gott. Er hatte wunderliche Schicksale gehabt, der Samuel; er hatte sein Brot gesucht als Steinklopfer, als Hausknecht, als Laufbursche, bis er einmal im Dienst eines Bilderhändlers zu einer alten Frau kam. Das Mütterchen betrachtete ihn mit wehmütiger Freundlichkeit, und beim Abschied fragte sie ihn ernst, ob er nie etwas Besseres gewesen. Da brach die Rinde, die sein rohes, selbstsüchtiges Jugendleben um sein Herz gelegt und die von der bitteren Not und Verlassenheit wohl schon lange war gelockert worden. Und der Sorge dieses ehrwürdigen Mütterleins war es gelungen, ihn für ein neues Leben zu gewinnen. Das war ein freudeheller Tag im Pfarrhaus, und »Nun danket alle Gott« klang am Abend von den Lippen der Mutter fast so hell wie vor dreißig Jahren.

Die blühende Maria faßte mit Zustimmung der Eltern den Entschluß, einem Missionär nach Afrika zu folgen, und von dem fröhlichen Kinderkreis war allein die blöde, unschöne Dorothea übrig. Alle Kraft der Liebe, eine Treue und Geduld, die kein Menschenauge erkennen kann, wandte die Mutter auf die Entfaltung dieser wenig versprechenden Blüte, und die Mühe war nicht verloren. Als die Mutter, wenige Jahre nach dem Freudentage, den ihr Samuels Brief gebracht, die Augen schloß zur ewigen Ruhe, da konnte sie das sonst so scheue, ungenießbare Geschöpf zurücklassen als einen stillen, freundlichen Hausgeist, der allen diente und von keinem etwas begehrte. Und ob sie auch nur leise und schüchternen Tones das Abendlied anstimmte, des Vaters ungebrochene Stimme fiel ein, und es ist doch zum Himmel gedrungen.

[228] Gar still war es freilich im Pfarrhause geworden; aber in ungebeugter Kraft versah noch immer der Pfarrer sein Amt, unermüdet war er, an den Betten der Sterbenden zu beten, an die Herzen der Lebenden zu pochen. – Mehr als fünfzig Jahre hatte er sein Amt geführt. »Sie sollten einen Gehilfen nehmen, Herr Pfarrer,« meinte der Dekan, der mit Bewunderung die Leistungen des mehr als achtzigjährigen Mannes prüfte. – »Ich will selbst wirken, solange es Tag ist,« war die Antwort; »wenn es Nacht wird, so wird der Herr mich heimrufen.«

Am folgenden Sonntagnachmittag schritt er aufrecht und freundlich wie immer in der Kirche unter den Kindern umher; da auf einmal wankten seine Schritte, kaum erreichte er noch den Altar, und mit dem Rufe: »Amen!« sank er zusammen. – Der Herr hatte ihn heimgerufen, ehe die Nacht einbrach.

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TextGrid Repository (2012). Wildermuth, Ottilie. Erzählungen. Bilder und Geschichten aus Schwaben. Schwäbische Pfarrhäuser. 5. Das fromme Pfarrhaus. 5. Das fromme Pfarrhaus. Digitale Bibliothek. TextGrid. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0005-A76C-0